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- VISION LANDHOF -

 

Der Landhof soll auch in Zukunft ein Ort sein, an dem Fussball gespielt wird, an dem die Geschichte des Platzes, mit seinem sporthistorischen Wert für die Schweiz, gewürdigt wird. Der Landhof soll eine Oase der Besinnlichkeit und Entschleunigung sein, seine landschaftliche Einbettung in die für Basel typische Blockrandbebauung, soll in Charakter und Nutzung weiterhin dem ursprünglichen Zweck dienen, der sich durch seine Vielfältigkeit auszeichnet. Das Areal des heutigen Fussballstadions Landhof soll weiterhin seinen Charakter behalten, zu dem die Zuschauertribüne als unverzichtbares Merkmal gehört.


Aus sporthistorischer Sicht wäre die Sportstätte Landhof, Spielfeld und Zuschauertribünen, unter Denkmalschutz zu stellen. Aufgrund der Umnutzung des ehemaligen Stadions, ist dies momentan aber keine Option. Nun gilt es die geschichtsträchtige Spielstätte und erstes Nationalstadion der Schweiz zu würdigen: Dem Quartier ein polysportiv nutzbares Rasenfeld erhalten und in Einklang mit der Neugestaltung und Öffnung des Landhof-Areals bringen.

Das Stadion Landhof soll der Fussballstadt Basel wie folgt erhalten bleiben:

1. Das polysportiv nutzbare Rasenfeld soll international anerkannte Masse behalten. So bleibt ein grösstmöglich sportliches Potential erhalten. Dieses Potential manifestiert sich durch die niedrigschwelligen Möglichkeiten sich zu betätigen so dass verschiedene Spiele, Spielformen und Aktivitäten nebeneinander stattfinden können. Eine Verkleinerung von aktuell 75m x 110m auf die FIFA-Norm von 68m x 105m ist denkbar.

2. Der Stehrampen-Eckbereich „Totomat“ in Richtung Peter-Rot-Strasse muss erhalten bleiben und die altehrwürdige Matchuhr soll ihrem sporthistorischen Wert entsprechend unterhalten werden. Flora, Fauna und existierenden Bauten (Stehrampen) sollen den ursprünglichen Charakter wiedergeben und gleichzeitig zum entdecken und spielen einladen. Eine komplette Umgestaltung würde einem Bruch zum Alten gleichkommen und ist daher nicht denkbar.

3.  Sanitäre Anlagen mit Umkleidekabinen und Duschen für Sportler. Die Anlagen ermöglichen Turniere, Matches und andere Formen und Arten des (Wettkampf-) Spiels.

4. Erhalt einer überdachten und multifunktional nutzbaren Zuschauertribüne. Sportbegeisterten, Beobachtern, Anwohnern und Familien soll auch in Zukunft die Möglichkeit einer gedeckten Sitzgelegenheit geboten werden.

Mit unserer Vision wollen wir den zukünftigen Generationen ermöglichen, den Landhof als Ort der Begegnung zur erleben. So wie wir es an unzähligen Tagen, beim Fussballspielen, Flanieren oder Ausruhen getan haben. Wir sind Anwohner, Quartierbewohner, Sportler, Fussballfans und sporthistorisch interessierte Menschen und möchten unsere Ideen und Visionen der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Durch die Partizipation in jahrelangem Ringen um das Landhof-Areal, sei dies mittels Unterschriftensammlung, Fest und Spiel auf dem Areal, Beteiligung an öffentlichen Diskussionen oder dem Beisitz in der Begleitgruppe Landhof, haben wir unsere Ideen und Vorstellungen einbringen können.

Mittels dieser breit abgestützten Vision, möchten wir unsere Ideen einer vielfältigen Nutzung einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Diese basieren auf der Zusammenarbeit mit allen bereits involvierten Parteien, aber auch mit der Vorstellung einer Öffnung für die allgemeine Bevölkerung. Dieser Flecken im Herzen der Stadt soll ein Ort für alle sein. Ein Ort an welchem sich Geschichte erleben und spüren lässt, der aber trotz dieser Tatsache nicht in seiner heutigen, äusserst unwürdigen Form bestehen bleiben soll. Das Landhof-Areal soll auch nach weit über hundert Jahren noch lange eine Begegnungsstätte bleiben, soll weiterhin die Tradition der Geselligkeit und des Fussballspiels weitertragen. 

Der Landhof ist einzigartig.


Erstunterzeichnende der Vision Landhof:






 

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